Über mich

Christian Schafferus

Geboren im Oktober 1987 nördlich von Hamburg, hat mich Musik mein Leben lang begleitet. Von Blockflöte und Geige kam ich schließlich mit neun Jahren zum Klavier, Ein Instrument, das mich tief geprägt hat und bis heute einen Teil meiner Person ausmacht. Nach fast vier Jahren klassischen Unterrichts verließ ich die Klassik und fing in der Jugendband meiner Gemeinde an im Lobpreis zu spielen und zu singen.

Für zehn Jahre entwickelte ich dort meinen ganz persönlichen Stil, lernte nach Akkorden zu spielen, zu improvisieren und fing an selbst Songs zu schreiben. Wie ich selbst wurde auch die Band immer besser, es folgten Auftritte auf Konferenzen und Veranstaltungen im norddeutschen Raum, bis sich unsere Wege nach einer tollen, erfüllten Zeit letztlich trennten. Obwohl ich lange Sänger in einer Band gewesen bin, war meine persönlichste Musik immer rein instrumental, diesem Weg bin ich dann auch weiter gefolgt.

Diskografie

2007 nahm ich mit „Praise“ meine erste CD auf, die sich überraschenderweise auch fast ohne Auftritte allein über meine Myspace-Seite und Mundpropaganda etwa 50 Mal verkaufte. Bis zur ersten professionell produzierten CD sollten allerdings noch fünf Jahre vergehen, bis ich 2012 für „Atem holen“ ins Studio ging. Neun Titel, deren zentrale Melodien mich teilweise schon seit Jahren begleiteten, und die ich schließlich mehr für mich als für alles andere auf einem Tonträger festhalten wollte. Ein erster Auftritt führte zu weiteren und plötzlich ging alles wie von selbst. Dabei durfte ich viele tolle Menschen kennen lernen, die ich für ihren Mut, ganz auf die Musik zu setzen, nur bewundern kann.

Viele, viele Auftritte und eine Vertriebskooperation mit dem Brunnen Verlag später, konnte ich „Atem holen“ mittlerweile über 4.000 Mal verkaufen – eine Zahl von der ich vor zwei Jahren nicht zu träumen gewagt hätte. Aber viel mehr als die nackten Zahlen bedeutet es mir, wenn ich Menschen etwas geben konnte, wenn ich in Mails oder Gesprächen lese und höre, wie meine Musik Personen durch Phasen ihres Lebens begleitet oder begleitet hat. Jedes Mal aufs Neue hilft es mir selbst inne zu halten und mir wieder vor Augen zu rufen, warum ich Musik mache.

Zwei Jahre nach der ersten CD erschien 2014 der Nachfolger – „Klang der Weite“, zehn Titel und gute 60 Minuten Musik – mit unverkennbarem Stil geschrieben und dennoch mit ganz anderem Charakter. In jedes einzelne Stück Musik ist dabei ein Teil von mir eingeflossen und ich hoffe, dass man das hören kann.